Willkommen in meinem Weblog!
8.5.05 03:19


abyss

Zuletzt sah ich dich
im Nebel
unter den B?umen

deine fahlen Lippen
bedeckt
mit tausend Tr?umen

Jetzt f?hle ich mich
einsam
kalt und leer
wie 3000 Meilen

unter dem meer
8.5.05 18:46


F?r mich hat Freundschaft eine ganz gro?e eigene Bedeutung in den Begegnungen und Verh?ltnissen, die man so im Leben erf?hrt. F?r mich war es immer diese absolute Leichtigkeit, alles zu d?rfen, alles zu machen, sich blind zu verstehen und voll auf die Tube zu dr?cken, auch jenseits von gutem Geschmack oder jeder Moral, wo jeder Arbeitskollege oder jedes Liebesverh?ltnis schneller gepr?gt ist von Vorw?rfen. In der Freundschaft darf man einfach alles und kostet alles ?ber die Str?nge aus. Die Melancholie, die Floyd hat, und vor allem die Sehnsucht danach, da? das Leben ganz gro? ist und ganz toll und nie aufh?rt, noch gr??er und toller zu werden, wenn ich das Gef?hl nicht auch irgendwie h?tte, dann w?rde es den Film nicht geben. Dabei sind Melancholie und die Bl?delei f?r mich gleichwertig, das eine gibt es ohne das andere nicht. Absolute Lebensfreude, mit einem V8 volle Pulle auf die Tube zu dr?cken und ein bescheuertes Rennen zu fahren und bl?des Zeug zu sabbeln ? das geh?rt einfach dazu, ist nicht zu trennen.
Ich habe aber ? beim Drehen weniger, mehr beim Schneiden und der Nachbearbeitung ? gemerkt, da? ich so langsam die Hemisph?re dieser Art von Jungsein verlassen habe. Die Zeit ist bei mir jetzt irgendwie vorbei. Die Jungs sind Anfang zwanzig: Mit Anfang Zwanzig war ich wahrscheinlich mehr Ricco, wollte Floyd sein und wie Walter immer geliebt werden.

Sebastian Schipper
8.5.05 23:25


"kitsch ?" rem1x

Vielleicht bist du tot
Vielleicht auch nur verreist
Vereist

Ich vermisse deine Worte
Ich vermisse deinen Gang
Und dein Gesicht
deinen Klang

Ich habe es mir gemerkt
Und manchmal sehe ich in den Spiegel
Und du bist pl?tzlich da
Ganz blass und weit weg
Vielleicht kommst du Morgen wieder
Oder im n?chsten Jahr

Deine Fu?matte ist viel zu sauber
Und das Telefon schweigt dich an
weil niemand vorbeischaut
und vielleicht auch nicht kann

Du willst mich nicht
Das ist okay
Ich lass dir meinen Namen da
Mit rot an deiner Wand
Ich lass dir meine H?nde da
als schwarzen Abdruck eingebrannt

Du wirst beides nicht brauchen
denn du bist verreist
einsam und allein,
Vereist

Original: Lea
Remix: Jack.

Wo bist du?
10.5.05 23:59


Thee

She is what she is
no need to compare
she is what she is

and I do not care;
if she is like a flower
a child of the sun
if she is like an angel
god's own number one
if she is like a summer breeze
drying my tears
if she is like light

killing my fears

she is what she is
no need to write
she says "fuck all those poets"
and I just love her without words

when we go out tonight.
14.5.05 22:09


Brubaker: What do you want to hear? That I know exactly what I'm doing? I'm sorry sorry I don't have all the right answers for you, or for them.
Gray: Then make some up. Because what you've got to understand is that they will pull the plug on all this. And if you're not in the system, you can't change it. Give them something. Let them think they control you. That's the secret.
Brubaker: You know who the real obstacles to prison-reform are? It's not John Deach or Senator Whatever-His-Name-Is.
[...]It's prison reformers...pseudo-reformers. People that want to say the right thing, be at the right place, at the right time...get themselves in the paper and get nothing done.
Gray: You see anything from Brubaker's point of view. Everything you do is right, everyone else is absurd.
Brubaker: I don't know what's right or wrong. Everybody's got their own version. I'm just interested in what works. There's no way to beat guys like that. You can't toe the line because it keeps changing. You have to be smarter than they are.
16.5.05 18:44


Keep goin'

Heute durch die Stadt gegangen. ?ber Schienen, durch Parks, durch Friedh?fe. Schwarzgefahren, mit der Bahn. Was es auf dieser Welt nicht geben sollte:
Kinderspielpl?tze mit ?ffnungszeiten.


Manchmal hab ich Gl?ck
Manchmal hab ichs nicht
Manchmal schrei und wein ich
Manchmal weils traurig ist
Manchmal erinnere ich mich
Manchmal vermiss ich dich
Manchmal w?rd ich dir gern sagen
Manchmal dich vergess ich nicht

Danke Fink.

16.5.05 21:50


Accidentally in Love

Ich wei? jetzt, oder besser ich denke gerade, dass ich mich langsam in dich verliebe. Nein, nicht das richtige Veliebtsein. Eins was nicht so sehr von Herzen kommt und daf?r aber mehr S??e und Verlockung in sich tr?gt. Ich mag dich nicht wegen deines Charakters, nicht wegen deiner Art, nicht wegen deines Umgangs mit Menschen. Der ist n?mlich oft nicht allzu gut, vor allem der mit mir. Ich mag dich nur, weil du so h?bsch bist und weil du so toll l?cheln kannst. Ich mag dich wegen deiner Haare, deinen Augen, deiner Ausstrahlung, weil du sexy bist. Dein Gesicht ist ein wenig zu schmal, deine Br?une wechselt manchmal in meinem Geist in ein wiederliches gelb. Du bist zu d?nn, dein Akzent ist zu hessisch, deine Witze oft zu billig. Ich wei?, du bist abgezockt, du kannst jeden haben, mit dir k?nnte ich es nicht lange aushalten. Du bist ein dummes Girlie, aber schon wieder in einer Art, die zu s?? ist, um dar?ber sauer zu ein. Du bist dir ganz genau bewu?t, welche Wirkung du hast. Du l??t mich im Regen stehen und in der Sonne vergl?hen. Und trotzdem verlieb ich mich in dich. Vielleicht h?lt das Gef?hl nur heute Abend, vielleicht ein Vierteljahr, aber niemals f?r immer.



17.5.05 19:55


Hungriges Herz

alles was ich bin
bin ich schon zu lang
alles was ich mag
mocht' ich schon vor Jahrn

sag mir
wie weit wie weit
wie weit wie weit
muss ich gehen?
17.5.05 23:22


Lucky

Immer wenn ich dich brauche haust du einfach ab. Dann steh ich da, ohne Schutz, ohne dein warmes Fell, und ohne deinen treuen Augen. Und ich frag mich dann wo du eigentlich bist. L??t du dich von anderen spazieren f?hrn, gibst du anderen dein Pf?tchen? L?ufst du fremden St?ckchen hinterher, w?hrend ich allein in diesen hoffnungslosen R?umen bleibe?
Aber pl?tzlich tauchst du dann wieder auf. Kommst zur?ck in den merkw?rdigsten Momenten. Springst mir in den R?cken und wirfst mich auf den Boden, schleckst mit durchs Gesicht so dass ich lachen muss. Und dann schaust du mich mit deinen treuen Augen an. Und sie sagen mir "Ich war weit weg. Ich musste jemanden retten. Jemandem vorm Alleinsein bewahren. Zwei Menschen durch einen St?ckenwurf und etwas Gl?ck zusammenbringen." Und wenn du so guckst kann ich dir nicht mehr b?se sein, auch wenn ich mir w?nschen w?rde dass du ?fter bei mir w?rst. Aber ich bin froh dass es dich gibt, dass du oft nachts an meinem Bett ?ber mich wachst, und ich bin froh dar?ber, dass du nicht nur auf mich aufpasst. Denn was ist ein schon ein Mensch ohne dich.
19.5.05 19:32


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