once more

just one more dream
and I will never come back

just
once more with feeling
once more your body
once more with silence
once more bloody

once more my girl
and I will never come back
once more my girl
into your world
1.7.05 16:07


War of the Worlds

Die Kraft die dieser Film in den ersten 30 Minuten entfaltet, das kann nur das Kino. Und meiner Meinung haben die Spezialeffekte wieder einen sehr gro?en Schritt weiter in Richtung vollkommener Perfektion gemacht.
Was der Film beinhaltet: 11. September, Foto-Handys, Jurassic Park, Holocaust, die Z?ge nach Auschwitz, der Soldat James Ryan, Matrix, Signs, Minority Report, die H?lle, Splatter, Flugzeugabsturz, Alien, Justitia, Skandaljournalismus, Krise, der Himmel.
3.7.05 03:46


Eskobar - Someone new

So is it goodbye?
Is it time to set you free?
Is it time to let it fly?
Is it time to let it bleed

We used to take turns
To cover up the pain
Deep below it burns
And the fellin' still remains

You're gonna find someone new
I really hope you do
'Cause I love you
And the sun will come on thru,
It's gonna shine for you
'Cause I adore you

Yes we gave it a try
But maybe for too long
Out of every sorrow
Another day will dawn

You're gonna find someone new
I really hope you do
'Cause I love you
And the sun will come on thru,
It's gonna shine for you
'Cause I adore you

And the road travels on
But I'm still near you
In my life, like a song
I will still hear you
Still

Sun will shine for you
'Cause I adore you...
4.7.05 00:00


Du bist überall gewesen.

Neulich dachte ich, ich h?tte dein Gesicht in der Menge gesehen. F?r einen kurzen Moment schaute dein Kopf aus der Ansammlung von Menschen hervor, wie ein Taucher aus dem Meer. Du hast geschaut, als ob irgendetwas in deiner N?he dich st?ren w?rde. Dann ging dein Gesicht wieder unter und du lie?est dich wieder mit dem Strom treiben. Ich, ich stand auf dieser Fu?g?ngerbr?cke und konnte dir nicht mehr folgen. Immer verschwindest du so unbemerkt, wie du gekommen bist.
Damals, da hab ich dich ?berall gefunden, und auch du hast mich gesucht. Ich konnte mit dem Gef?hl in die Stadt gehen, dass du immer in meiner N?he bist. Deine Stimme klang in meinen Ohren, Fotos von dir hatten sich in meinem Kopf geklebt, wie Zettel mit Magnet an einen K?hlschrank. Dein K?rper lag auf meiner Zunge, deinen Duft atmete ich ein, wenn mit die Atemluft nicht mehr schmeckte.
Auf meiner Haut sp?rte ich die Hitze, wenn du auf deinem Handtuch am Badesee lagst. In meinen Ohren hallte das Stimmengewirr der Menschen, wenn du Cappuccino trinkend im Caf? sa?t. Ich sp?rte sogar die Wasserperlen an meinem K?rper entlang rinnen, wenn du unter der Dusche standest. Ich spiegelte mich in ihnen.
So fanden wir uns ?berall. Und abends vermischten sich unsere K?rper zu einer Einheit, von der ich dachte, dass Nichts sie aufbrechen k?nnte. Bis ich eines Morgens aufstand und deinen Herzschlag in meinen Venen nicht mehr pochen h?ren konnte. Ich verfiel in Panik, ich dachte dir sei etwas passiert, ich habe die ganze Stadt nach dir durchsucht. Ich sah dich zusammen mit ihm unter den Linden des Stadtparks.
Ich konnte dich wieder sp?ren, doch dein Geruch war wie Gift, dein Herzschlag trommelte in meinem Blut wie ein Dauerfeuer, deine Stimme schrie schrille Schreie in meinen Ohren. Mir die Ohren zuhaltend, sank ich zu Boden. Die Augen starr auf den Kiesweg gerichtet, auf den ich gefallen war, weil ich die Bilder von dir in meinem Kopf nicht mehr sehen wollte. Um frische Luft ringend, die nicht von deinem Geruch durchdrungen war, kr?mmte ich mich auf dem Boden. Ich w?re erstickt, doch dieser fremde Mann, der pl?tzlich auftauchte, gab mir Wasser. Das Wasser sp?lte dich aus meinen Venen. Ich musste mich ?bergeben, dann war der Schmerz vorbei.
Seit diesem Moment sp?rte ich dich niemals mehr und vielleicht will ich es auch nicht. Ich freue mich, wenn ich irgendwo dein Gesicht sehe. Doch du bist ein Geist geworden, den meine Sinne nicht mehr sp?ren wollen. Nie mehr.
4.7.05 23:35


Die Menschen

Die Menschen...
du musst ihnen immer wieder sagen,
dass du sie magst,
dass sie okay sind, wie sie sind.
du musst ihnen sagen,
das alles besser wird,
dass es ein happy-end gibt,
dass man sich jeden Tag ?ndern kann,
wenn man nur will.
du musst ihnen sagen,
dass sie eben nicht absto?end sind,
und dass es f?r jeden Freunde gibt.
du musst ihnen sagen,
dass sie den Kopf oben halten sollen,
lernen sollen sich selbst zu m?gen,
dass jeder seinen Wert hat
und dass niemand schlechter ist als der andere.

Du musst ihnen das immer wieder sagen,
weil sie es sonst vergessen.
5.7.05 20:18


Mitten in der Nacht

Albtraum wahr geworden. Wollte gestern um 5 Uhr morgens lernen, um 6.40 aufgewacht. Trotzdem noch geschafft das meiste zu lernen. Vieles leider auch abgeschrieben, es war mir egal.
Es passiert nicht viel.
7.7.05 01:21


Die Welt steht nicht mehr still

F?r einen kurzen Moment erwacht die Welt wieder aus ihrem Koma. Alles ger?t in Bewegung. Stress in den Nachrichtenagenturen. Stress in den Chefetagen. Stress unter den Politikern. Statements m?ssen abgegeben, Verlautbarungen get?tigt und Verurteilungen gemacht werden. Die Sicherheits- und Alarmstufen werden in allen L?ndern erh?ht. Notfallpl?ne laufen an, die Handynetze in London brechen zusammen. Mal wieder h?ufen sich Ger?chte und Falschmeldungen, Erinnerungen kommen hoch. Viele Tote und Verletzte, noch muss der Flugverkehr nicht eingestellt werden.
Ein Bekennerschreiben:
"Wir haben die britische Regierung und das britische Volk immer und immer wieder gewarnt"

Update: Bericht der FAZ ?ber die Reaktion der deutschen TV-Sender
7.7.05 15:18


Das ist nicht der Plan.
7.7.05 18:47


Ich bin ein ganz normaler Tag

Als Herr K. an einem f?r ihn bisher v?llig normal erscheinendem Tag aus dem Haus ging, ahnte er noch nichts von den Geschehnissen des kommenden Abends.
Er registrierte, dass die Stra?enlampen, die doch im Winter immer leuchteten, an diesem Morgen nicht ihr warmes Licht auf die Stra?e warfen, doch Herr K. machte sich nichts aus Tatsache. "Stromausfall vermutlich," murmelte er in sich hinein, "vielleicht wegen dem Gewitter heute Nacht". Herr K. ging unter den langen Baum-All?n entlang, deren nackte ?ste aussahen, als w?rden auch sie der K?lte wegen zittern. Urpl?tzlich schoss ein schwarzer Hund aus einer dunklen Seitengasse und touchierte Herrn K. seitlich, so dass er einen Fall auf den Asphalt nur mit einer raschen Ausfallbewegung zu Seite verhindern konnte. Erstaunt starrte Herr K. dem Hund hinterher. "Da ist mir eine schwarze Katze doch lieber," rief er dem Tier hinterher, dann setzte er seinen Weg fort.
Wie jeden Tag kam er nach einigen Minuten zu der Treppe, die ihn hinein in den Tunnel und dann weiter zur Haltestelle der Stra?enbahn f?hrte. Der Tunnel war heute stockdunkel. Herr K. erkl?rte sich diese Tatsache erneut mit dem Stromausfall.
"Meinen Sie dort unten im Dunkeln f?hrt heute eine Bahn?" Herr K. zuckte zusammen, neben ihm stand pl?tzlich ein ?lterer Herr mit schlohwei?en Haare, einem Bart derselben Farbe und roten, langen Socken, die in gr?nen Wanderstiefeln steckten. Er war sehr klein und zur Herrn K.s Verwunderung trug er eine kurze Hose, nat?rlich in gr?n.
Herr K. versuchte sich zu fassen, konnte aber durch die forsche Frage des Fremden eine gewisse Schroffheit in seiner Antwort nicht vermeiden: "Wie Sie sehen, ist es da untern wohl ziemlich dunkel. Und die Dunkelheit deutet darauf hin, dass es keinen Strom gibt. Wie soll die Stra?enbahn denn Ihrer Meinung nach ohne Strom fahren?" Der kleine Mann zuckte mit den Schultern. "Dann bleibt uns wohl nichts au?er zu Fu? zu gehen, was? In welche Richtung m?ssen Sie denn?" Herr K. ?berlegte einen Augenblick, ob er die Wahrheit sagen sollte. "Halberplatz" antwortete er dann ehrlicherweise, bereute es aber schnell. "Genau meine Richtung," sagte der alter Herr, "wenn sie nichts dagegen haben laufe ich ein St?ck mit mit ihnen." Herr K. nickte etwas verlegen mit dem Kopf, dann setzten sich beide in Bewegung. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der alte Mann einen Spazierstock in seiner linken Hand hielt, mit dem er bei jedem Schritt ?bertrieben laut auf die Stra?e einstach.
Als der Fahrstuhl zu seiner Arbeitsstelle zwischen der zw?lften und dreizehnten Etage stehenblieb, f?hlte sich Herr K. ?berhaupt nicht ?ngstlich, ja fast erleichtert. "Ich h?tte mit diesen Gedanken im Kopf sowieso nicht konzentriert arbeiten k?nnen," dachte er. "Dieser Mann... dieser Mann..." Dieser hatte Herrn K. auf dem langen Weg zur Arbeitsstelle fast sein ganzes Leben erz?hlt. Er hatte berichtet, fr?her einmal Reisef?hrer in Thailand gewesen zu sein, doch wegen eines Arbeitsunfalls (Herr K. meinte das Wort "Schlangenbiss geh?rt zu haben,) sei er wieder nach Deutschland zur?ckgekehrt. Eben "der guten ?rztlichen Betreuung wegen." Desweiteren hatte er von seiner Tochter erz?hlt, die jetzt im Fernsehen (hatte der alte Mann "Homeshopping-Sender" gesagt?) arbeitete, aber nebenher mit dem Verkauf von Erotikartikeln ihr Gehalt aufbesserte. Zu guter letzt hatte er auch noch von seiner Frau berichten m?ssen, die Kleidung ("kleine Pullover, S?ckchen, M?tzen - was ein Hund eben so braucht") f?r Hunde entwarf. Dann endlich waren sie bei seiner Arbeitsstelle, dem 30-st?ckigen B?rogeb?ude angekommen und er hatte den Mann endlich verabschieden k?nnen.
Alles war wieder in Ordnung gewesen, beim Betreten der Eingangshalle hatte selbst der Strom wieder funktioniert, bis Herr K. mit diesem Fahrstuhl bis zur 12.Etage steckengeblieben war. Doch pl?tzlich ruckte es und der Fahrstuhl schien sich wieder nach oben zu bewegen. An seinem Schreibtisch angekommen holte Herr K. erstmal die Flasche Wasser aus seiner Tasche. Entgegen seines sonstigen Verhaltens trank er heute das Wasser nicht aus einem Glas, sondern direkt aus der Flasche. Noch w?hrend er die die Flasche im 45 Grad Winkel hielt und mit geschlossenen Augen trank, h?rte er ein Flattern und Gurren hinter seinem R?cken. Er stand aus seinem B?rostuhl auf und ging in Richtung des Ger?usches, welches seinen Ursprung hinter den Glasfensterscheiben, die einen fantastischen Blick ?ber die Stadt offenbarten. Auch einige Kollegen hatten die merkw?rdigen Laute bemerkt und hatten sich zu den Fenstern neben ihm begeben.. Zuerst sah Herr K. eine Taube knapp am Fenster vorbeifliegen, dann zwei, dann 13 (so schnell er das z?hlen konnte). Am Horizont sah Herr K. eine ein fliegendes, wei?es Laken: Tauben, nichts als Tauben. Und sie alle flogen auf das B?rogeb?ude zu. "Das m?ssen um die 1000..." ?u?erte ein Kollege Herrn K.s, doch er kam nicht dazu seinen Satz zu Ende zu beenden, weil die n?chste Welle Tauben direkt durch die Glasfenster prallte und dann auf ihn zu flog. Einige schrien panisch, andere wiederum versuchten die Tauben mit Aktenordnern wieder zu vertreiben. "Die Treppen runter!" schrie Herr K., doch die wenigstens achteten auf seinen Ruf. Wie in Zeitlupe sah Herr K., wie eine schneewei?e Taube gegen die mit einer brennenden Zigarette best?ckte Hand eines Kollegen flog und ihm diese aus der Hand geschleudert wurde. Die Zigarette landetete in einem Papierkorb. Herr K. st?rzte zum dem Korb hin, doch sein Inhalt hatte sich schon in Brand gesetzt und Rauch stieg zur Decke. "Was ist das heute nur f?r ein Tag," sagte Herr K., diesmal ausnahmsweise laut, weil ihm eh keiner zuh?rte. Dann schrillte die Glocke des Feueralarms los und Wasser schoss aus den Sprinklern an der Decke. Zu Herrn K.s Erleichterung hatten nun aber wenigstens die meisten begriffen, dass es kl?ger sei, sich nach unten in Richtung Ausgang zu begeben. Er selbst beobachtete noch wie einige Tauben wie leblos zu Boden fielen, dann rannte auch er die Treppen hinunter.
Ungef?hr 300 Leute waren vor dem Geb?ude zusammengekommen. "Endlich mal wieder Feueralarm, ich war sowieso gerade am Einschlafen. Wird wohl Probealarm sein!" rief ein Kollege Herrn K. zu. "Du wei?t ?berhaupt gar nichts," sagte Herr K. und drehte sich demonstrative seinem Abteilungsleiter zu, der anscheinend wichtige Dinge zu verk?nden hatte, weil er sich laut r?usperte. "Wir haben Nachricht bekommen, dass das hier wohl heute eine gr??ere Sache wird. Wir wissen noch nicht was ?berhaupt los ist in den oberen Stockwerken. Macht euch keine Sorgen, es sind alle aus dem Geb?ude raus. Aber ich denke es ist besser ihr geht erstmal nach Hause, bis sich die Sache hier gekl?rt hat."
"Von wegen", rief wieder derselbe Kollege wie eben, "wir gehen erstmal nen Bier trinken, oder?" Er legte den Arm um die Schultern von Herrn K. "Und Sabine kommt mit, die sieht so erfroren aus hier drau?en, die k?nnte auch nen Drink gut vertragen!" Er legte seinen anderen Arm um eine Sabine, eine Kollegin Herrn K.s. Unter anderen Umst?nden h?tte er K. diese widerliche Kumpelei, die auch noch in einer Aufforderung zum Kneipenbesuch gipfelte nat?rlich sofort abgelehnt, aber erstens, war ihm wirklich nach starkem Alkohol zumute und zweitens hatte er immer schon etwas mit Sabine unternehmen wollen. Nat?rlich war dieser "Sie sieht so erfroren aus sie braucht 'nen Drink" Spruch nur billigste Masche gewesen, Sabine mitzuschleppen und sie sp?ter mit ihm zu verkuppeln zu k?nnen, aber sie war mitgekommen und das hatte etwas zu bedeuten.
Der Abend endete f?r Herrn K. in einer schmuddeligen Kneipe, aber zusammen an einem Tisch mit Sabine. Beide waren nun schon leicht bis sehr stark beschwipst. Herr K. lallte schon etwas, als er damit begann von seinen Erlebnissen des Tages zu erz?hlen. "Sie glauben ja nicht was ich heute erlebt habe..." er legte eine kurze, k?nstlerische Pause ein, "und ich meine das so, wie ich es sage: Sie sind bisher das Normalste und das Beste was mit an dem heutigen Tage passiert ist." Sabine lachte ein strahlendes L?cheln. "Ich fasse das mal als Kompliment auf." Sie schaute ihn verliebt an. Pl?tzlich fiel wieder der Strom aus. Herr K. sa? v?llig im Dunkeln. Auf einmal sp?rte er den warmen Druck von H?nden auf seinen Wangen: Sabine. Es war immer noch so furchtbar dunkel. Er sp?rte, wie sie sich auf seinen Scho? setzte und ihn mit ihren zarten Armen umschlang. Ihre Geste erwidernd, legte er seine Arme um ihre Taille. Herr K. schloss die Augen, er wollte sie nun k?ssen. F?r einen kurzen Moment war der Strom wieder da, die Lichter der Lampen blinkten kurz auf wie Blitze. Herr K. mit geschlossenen Augen, Sabine mit offenem Mund, gierigen Augen und langen, scharfen Eckz?hnen, kurz vor dem Kontakt mit seinem Hals. Einen Augenblick sp?ter ist der Strom wieder verschwunden und Dunkelheit legte sich wie eine vermeintlich sch?tzende Decke ?ber die Menschen und Herrn K..

Entschuldigung f?r die vielen Fehler, mehr als Rechtschreibpr?fung ist heute nicht mehr drin.
7.7.05 22:39


manchmal

ich wei? nicht ob du die person bist,
die ich vermisse.
hab ich dich immer falsch eingesch?tzt?
manchmal
fehlen mir deine worte
und ich w?rde gern wissen
was du zu all den dingen sagst,
an denen ich t?glich scheitere.
ich erh?he, ich beneide,
ich verwechsle dich,

aber sprich nur ein wort,
so wird meine seele gesund.
7.7.05 23:39


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