Paul Simon - 50 Ways To Leave Your Lover

Wunderschöner Song. Bitte bitte anhören.

7.9.06 20:29


Übertreiben wir es.

Eagles of Death Metal - I Want You So Hard

8.9.06 14:57


O Brother, Where Art Thou?



Wollte nur mitteilen, dass es seit kurzer Zeit das neue Buch namens "Der dritte Bruder" von Nick McDonell zu kaufen gibt. "Zwölf" gefiel mir ja sehr, bis auf das etwas unnötige Ende. Auch ein Review wird es geben, aber lieber irgendwann später mal. Im Moment ist zu viel zu tun.
10.9.06 19:35


Tocotronic erklären sich

Uralt. Über die Ablehnung des Viva-Kometen, noch auf Viva 2 *verstohlen eine Träne aus dem Auge wischt*.

11.9.06 22:00


Tocotronic bei Fast Forward!

Kleinkriminalität.

12.9.06 00:18


Die italienische Nonne

Und dann bin ich vor dieser Tankstelle aufgewacht, die genauso aussah wie unsere Dorftankstelle, an der ich früher immer und immer wieder von Partys nachts auf dem Nachhauseweg vorbeigefahren bin. Das Seltsame ist nur, dass sie auf der falschen Seite lag, also genau spiegelverkehrt, und dass der Weg bis zu dem beleuchteten Verkaufsbereich und den Zapfsäulen viel länger war. Dann hab ich mich auf den Weg zur Tankstelle gemacht, denn immerhin war es nachts und dunkel und ich glaube auch, dass es kalt war, aber das hab ich nicht gespürt. Jedenfalls wollte ich dort an der Tankstelle bestimmt nach dem Weg fragen oder telefonieren oder irgendetwas, weil es ja nicht normal ist, dass man nachts mutterseelenallein 50 Meter von einer Tankstelle einfach dasteht. Dann bin ich los und dann war da in der Straße diese Ausbuchtung, vollkommen absurd. Am Rande dieser Ausbuchtung stand ein Tisch mit Fleischspießen, also den richtig großen breiten, es waren wohl Dönerfleischspieße. Das Fleisch sah jedenfalls noch nicht gar aus, ich glaube es war noch halb gefroren, wenn es denn überhaupt noch gefroren war. Es waren ungefähr fünf Fleischspieße die quer auf dem Tisch lagen und auf ihm standen und daneben war ein Schild auf dem stand: „Last minute“, oder so etwas Ähnliches. Irgendwie habe den Gag auch erst dann bemerkt, also mir ist dieser ganze Skandal erst dann wieder eingefallen. Ich habe wirklich total ernst darüber nachgedacht, dass da jetzt diese halbgefrorenen Fleischspieße liegen.
Aber dann war schon nicht mehr genug Zeit, denn plötzlich saß ich an diesem Holztisch, der Teil wo ich zu irgendeinem Haus gehe, dort klingele und dann eingeladen und eingelassen werde an einem Essen teilzunehmen, der wurde einfach übersprungen. Also sitze ich jetzt an diesem langen Tisch, ich weiß nur noch dass neben mir und vor mir aufgereiht mehrere Leute saßen. Direkt vor mir saß diese ziemlich schöne italienische Nonne. Sie trug diese Nonnentracht und hatte schwarze Haare, die unter dem weißen Rand von ihrem ansonsten schwarzen Schleier hervorlugten. Außerdem hatte sie einen italienischen Akzent und seltsamerweise war ich schon in ein Gespräch mit ihr verwickelt. Leider weiß ich nicht mehr, wie unser Gespräch begonnen hat. Ich glaube zuerst haben wir über Katholiken und Protestanten gesprochen, dann hab ich gefragt wo sie arbeitet und sie hat (plötzlich waren der Tisch und die Leute bis auf sie alle weg und man konnte wie durch Wände – nur dass da keine Wände mehr waren – auf unser beleuchtetes Dorf und die Kirche sehen) auf die in der Nacht beleuchtete Kirche gezeigt. Alles war so beleuchtet wie in den Momenten, als ich das Dorf auf meiner Heimfahrt von der nächst größeren Stadt auf dem Nachhauseweg kurz vor der Tankstelle sah. Es war komisch, dass meine nächste Frage wieder war, ob sie denn nun katholisch oder evangelisch ist. Und wie es so oft im Gespräch meine Art ist, fiel es mir während ich fragte wieder ein und ich sagte: „Ach, katholisch oder?“ und sie hat bestimmt nur genickt, ich weiß es nicht mehr. Wie bei einem Flirt (obschon ich überhaupt nicht sexuell oder sonst wie an ihr interessiert war, d. h., interessiert war ich schon, aber einfach so wie man am nettesten Menschen der Welt einfach interessiert ist) hab ich dann gefragt, ob ich ihr noch eine letzte Frage stellen dürfte und ich denke, sie hat wieder nur genickt oder gelächelt und „Ja“ gesagt, leider erinnere ich mich nicht mehr. Gefragt habe ich dann: „Gefällt dir der Gottesdienst bei uns?“ und wieder waren die Wände weg und ich habe auf die Kirche gezeigt. Sie hat dann wunderbar süß gelacht, bzw. eher gelächelt und ihre weißen Zähne gezeigt, mit dieser Freude über die Frage und dem echten oder gespielten, jedenfalls so süß übertriebenen Unmut über die Gottesdienste, dass da jemand ist der genauso fühlt und bei dem man es jetzt endlich rauslassen kann (meine Frage hatte die Kritik natürlich intendiert). Natürlich meinte sie die Kritik nicht wirklich ernst und irgendwie doch wieder, es war so als wenn man über die Marotten des eigenen Vaters oder Großvaters spottet und ihn andererseits jedoch mehr liebt als alles andere auf der Welt. Selbst der Papst hätte ihr bei ihren Worten nicht böse sein können. Es war wie in der Werbung, aber sie war überhaupt nicht künstlich. Jedenfalls ist mir dann oder schon vorher aufgefallen, wie ich solche Gespräche vermisse. So etwas Großes, Tolles, einfach große Abende, an denen man – angetrunken oder nicht – mit interessanten Menschen (vielleicht aus fremden Ländern) redet und bemerkt, wie groß und weit die Welt eigentlich ist und wie vieles man noch nicht gesehen an und wie vieles dann doch in diesem Moment zusammenkommt. Abende und Gespräche an denen einfach nichts alltäglich ist und an denen man den Charakter der Welt spürt. Ich meine das todernst.
Auch den Wortlaut ihrer Antwort kann ich nicht wiedergeben, ich weiß nur, dass sie geantwortet hat und dass ich danach nicht mehr genug Zeit hatte, sie noch andere Dinge zu fragen, weil plötzlich Schüsseln mit Essen herumgereicht wurden und irgendein Spiel gespielt wurde, von dem ich die Regeln bis jetzt leider immer noch nicht weiß. Auf einmal nahm sich die Italienerin also Nudeln und Pommes (plötzlich wurden mir auch wieder die anderen Menschen um mich bewusst, die mitspielten) aus diesen zwei verschiedenen Schüsseln und rief beim auf den Teller legen der Mahlzeiten entweder „Mayonnaise“ oder „Ketchup“ (obwohl natürlich keine Mayonnaise und auch kein Ketchup vorhanden war, das gehörte ja eben zum Sinn des Spiels). Ich tat es ihr nach, nahm aber nur sehr kleine Portionen der Nudeln und der Pommes. Ich vermute heute, dass es darum ging, dem Gegenüber und den Nachbarn genau zuzuhören, ob sie zu den Mahlzeiten jetzt Mayonnaise oder Ketchup gewählt hatten, also sollte das Spiel wohl irgendeine christliche Botschaft der Nächstenliebe vermitteln. Was es damit aber genau auf sich hatte, kann ich leider nicht sagen, weil ich in dem Moment, als alles auf meinem Teller war, aufgewacht bin. Einfach so.
14.9.06 00:45


Der Mönch

Seine Augen leuchten jedes Mal
wenn er sie sieht
noch schöner als die Mutter Gottes
vor der er täglich kniet

Jeden Morgen steht er am großen Tor bereit
öffnet es, nur für sie und die Kinder
mit rotem Kopf führt er alle zum Gottedienst
dass das hier mehr als Nächstenliebe ist
sähe selbst ein Blinder

was er liebt/was ihn umgibt
das sind jetzt zwei paar schuhe
von denen eins nicht mehr tragbar ist
was soll man nur tun
als guter Christ?

die ganze nacht grübelt er seiner kammer
doch als der morgen dämmert
ist er so klug als wie zuvor
müde nickt er auf dem holztisch ein
sieht sich selbst mit blutigem dolch über ihr knien
und von ferne
singt ein Engelschor
16.9.06 02:19


Sebastian Schipper ("Absolute Giganten") - Ein Freund von mir

18.9.06 16:25


Tom Tykwer - Epilog (Kurzfilm, 1992)

18.9.06 16:27


Hagen Rether

Der letzte Mohikaner...

25.9.06 13:36


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